Sensorik und Messtechnik

Starkes Umsatzwachstum bei Sensorik und Messtechnik

Die Wachstumskurve zeigt bei der Sensorik- und Messtechnikbranche wieder deutlich nach oben. Die Branche meldet für das erste Quartal ein Umsatzwachstum von 13 Prozent, verglichen zum Vorquartal. Die Armaturenbranche wird der positive Trend freuen, denn sie benötigt Sensorik und Messtechnik für die Leistungsfähigkeit ihrer Komponenten.
 
Die Auftragseingänge im Bereich Sensorik und Messtechnik stiegen zu Jahresbeginn um sieben Prozent. „Die Branche ist positiv gestimmt und erwartet für das zweite Quartal ein weiteres, moderates Umsatzwachstum von vier Prozent“, erklärt der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, der vierteljährlich seine 450 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung befragt.

Starke Nachholeffekte

Vor allem die großen AMA Mitgliedsunternehmen konnten im ersten Quartal ihre Umsätze steigern. „Bei den Auftragseingängen punkten hingegen die kleinen und mittelständischen Branchenvertreter überdurchschnittlich, die großen Player melden stabile Auftragseingänge“, berichtet der Verband. Starke Nachholeffekte wirken sich positiv auf die Zulieferer der Elektronikbranche und dem Maschinen- und Anlagenbau aus, bei den Zulieferern in die Automobilbranche lasse dieser Effekt noch auf sich warten.

„Unsere Statistik zeigt, dass die Umsatzrückgänge aus der Corona-Krise inzwischen für einen Großteil unserer Branche ausgeglichen werden konnte“, sagt Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik. „Die Erwartungen unserer Mitglieder sind insgesamt positiv. Unterbrochene Lieferketten konnten in den meisten Fällen durch alternative Lieferanten geschlossen werden. Die Entwicklung der Auftragseingänge unterstützt zudem die Aussicht auf ein sich normalisierendes Umsatzwachstum im laufenden Quartal.“

Guten Nachrichten für die Armaturenbranche

Gute Nachrichten bei der Branche für Sensorik und Messtechnik sind auch gute Nachrichten für die Armaturenanbieter. Denn nur auf Basis von präzisem und aussagekräftigem Datenmaterial lassen sich Armaturen effizient steuern und automatisieren. Für die Anwender sind die Messtechnik-Entwicklungen bares Geld wert – und für einige Unternehmen sind verwertbare Messdaten bereits die Grundlage für das Internet der Dinge. Eine perfekte Automation auf Basis präziser Daten aus der Messtechnik ermöglicht sehr genaue Prozesse.

Um die Sicherheit sowie Genauigkeit bei Prozessen zu gewährleisten, ist Messtechnik bei Armaturen nicht wegzudenken. Und mit steigenden Anforderungen an die Herstellung, die Sicherheit und die Prozessgenauigkeit gewinnt die Messtechnik weiter an Bedeutung. Ein Trend, der sich quer durch alle Branchen zieht – von der chemischen Industrie über die Energiewirtschaft, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, Raffinerien, Pharma, Wasser- und Abwasserwirtschaft bis zu Öl und Gas.

Auch zukünftig ein deutlich messbares Wachstum

Aber es gibt einen weiteren Trend bei der Messtechnik für Armaturen. Für Messtechniklösungen hat sich der Markt dahingehend entwickelt, dass aus Standard-Messlösungen immer mehr individuelle Messlösungen kreiert werden. Dieser Bedarf dürfte der Messtechnik- und Sensorikbranche gerade auch aktuell weitere Impulse geben – für ein im wahrsten Sinne des Wortes deutlich messbares Wachstum.




 

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