Linde eröffnet neuen Luftzerleger in Röthenbach

05 Juni 2019

Das Industriegase- und Engineering-Unternehmen Linde feierte die offizielle Eröffnung einer neuen Luftzerlegungsanlage am Standort Röthenbach an der Pegnitz. Mit dem Neubau passt Linde seine Produktionskapazitäten an die starke Nachfrage nach Flüssigsauerstoff und Flüssigstickstoff in der Metropolregion Nürnberg sowie im Süden Deutschlands und angrenzenden Ländern an. Die Anlage mit einem Investitionsvolumen von mehr als 50 Millionen Euro zählt laut Linde zu den modernsten des Unternehmens „und setzt Maßstäbe in Sachen Effizienz und Flexibilität“. Sie sei auch die erste weltweit, die nach dem Zusammenschluss der Linde AG und der Praxair Inc. unter dem Dach der Linde plc eröffnet wurde.

Auf dem 34.000 Quadratmeter großen Areal wird neben Flüssigsauerstoff und Flüssigstickstoff auch Trockeneis produziert. Durch die verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz A3 und A9 können die Gase per LKW auf kurzen Wegen zu den Kunden transportiert werden. Zu den Abnehmern zählen unter anderen Großkunden in der Chemie- und Elektronikindustrie, Nahrungsmittelhersteller sowie mittelständische Unternehmen aus verschiedensten Branchen.

Mit einer Nennleistung von ca. 30.000 Normkubikmetern Luft pro Stunde können täglich über 700 Tonnen Flüssiggase produziert werden. Gesteuert und überwacht wird die komplexe Technologie von Spezialisten im Linde Remote Operations Center (ROC) im sachsen-anhaltinischen Leuna.

Auf dem 34.000 Quadratmeter großen Areal der Luftzerlegungsanlage wird neben Flüssigsauerstoff und Flüssigstickstoff auch Trockeneis produziert.



Jens Waldeck, Geschäftsleiter Linde Gas Region Zentral Europa, Linde-Vorstandsmitglied Dr. Christian Bruch, Betriebsleiter Christoph Krauß und Linde-Vorstandsmitglied Eduardo Menezes eröffneten die neue Luftzerlegungsanlage (v.li.).