Drucksensor soll Systemverluste reduzieren

15 Mai 2019

Druckverluste in pneumatischen Systemen können kostspielig werden, denn sie beeinträchtigen die Maschineneffizienz. „Der neue Drucksensor Aventics PE5 von Emerson misst Systemverluste und warnt, falls die Leckagerate einen zuvor definierten Wert überschreitet“, erläutert das Unternehmen. Auf diese Weise könnten Leckagen frühzeitig erkannt und behoben werden.
Der Sensor verfügt über zwei digitale Ausgänge oder alternativ einen digitalen und einen analogen Ausgang. Die IO-Link-Schnittstelle ermöglicht eine Anbindung zum Industrial Internet of Things (IIoT)-Netzwerk. Der Sensor kann bei Neuinstallationen montiert oder an eine bestehende Maschine angebaut werden.
„Leckagen in pneumatischen Systemen können für Unternehmen, die mit Druckluft arbeiten, zu einem großen Problem werden“, sagt Dieter Michalkowski, IIoT-Spezialist bei Emerson. „Übermäßige Leckagen führen dazu, dass größere Kompressoren benötigt werden oder die Maschinenleistung beeinträchtigt wird. Dieser neue Sensor löst das Problem auf einfache und leicht zu implementierende Weise.“
Wenn die Maschine ausgeschaltet ist, misst der Aventics PE5-Sensor den Druckverlust über die Zeit. Erfolgt der Druckabfall schneller als gewünscht, wird ein lokaler Alarm ausgelöst – die Anzeigefarbe wechselt von Grün auf Rot. Auf Wunsch wird auch ein Signal über die analogen oder digitalen Ausgänge gesendet.
Um eine Wartungsmaßnahme oder einen Arbeitsauftrag automatisch auszulösen, können die analogen und digitalen Signale an eine SPS oder ein anderes Netzwerk gesendet werden.
Der Analogausgang kann zwischen einem Strom- oder Spannungssignal umgeschaltet werden, der Anwender hat die volle Kontrolle über die Sollwerte. Die IO-Link-Verbindung bietet zusätzliche Einstell- und Diagnosemöglichkeiten.



Große Zahlen auf dem beleuchteten LCD-Display sollen Aventics PE5 Drucksensoren anwenderfreundlich machen. Foto: Emersonn