Maroma zeigt Kugelschließelemente aus Cermets

27 August 2013

Maroma Technologies Ltd. aus Ufa, Russland, bietet Kugelschließelemente und weitere Artikel aus keramischen und metallischen Werkstoffen (Cermets) auf Basis von Titankarbid an. Sie werden in Anwendungen mit abrasivem Verschleiß bei Temperaturen bis zu 1.000 Grad Celsius eingesetzt. Das Herstellungsverfahren basiert auf den Techniken der Pulvermetallurgie. Die Cermets bestehen zu 50 bis 75 Prozent aus Titankarbid. Bei dem Rest handelt es sich um eine nickelbasierte Legierung oder Chromnickelstahl. Abhängig von ihrer Zusammensetzung, haben Cermets eine Härte von 50 bis 70 HRC und sind zwischen Keramik und Metall positioniert, erklärt Maroma. Die Kugelschließelemente aus Cermets sollen resistenter gegenüber Hitze- und mechanischen Schockeinflüssen im Vergleich zu ihren Gegenstücken aus Keramik sein. Sie seien außerdem resistent gegenüber groben abrasiven Partikeln und können beim Schleifen eingesetzt werden, fährt das Unternehmen fort. Die Herstellungstechnologie sei multifunktional und ermögliche die Produktion weiterer langlebiger Cermet-Produkte. Darunter fallen unter anderem Schließelementeinheiten von Kugelhähnen, Ventile, radiale Gleitlager oder Kreiselpumpenlaufräder.